Was bewegt euch gerade
in eurer Arbeit besonders?
Zurzeit beschäftigen uns besonders die Zukunft und die Weiterentwicklung unserer Arbeit. Mit dem Blick auf die mögliche Entstehung eines Kinderheims stellen wir uns viele Fragen: Wie haben sich die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Familien in den letzten Jahren verändert – und wie können wir darauf eingehen? Es ist uns wichtig, offen für Veränderungen zu bleiben, unsere Angebote anzupassen und neue Wege zu wagen. Dabei wünschen wir uns, Menschen wirklich im Herzen zu erreichen und ihnen die Hoffnung des Glauben an Jesus weiterzugeben.
Wo erlebt ihr momentan Herausforderungen?
Eine Herausforderung ist es, den vielen unterschiedlichen Situationen und Themen gerecht zu werden und dabei weise Entscheidungen zu treffen. In manchen Projekten kommen wir in eine Vermittlerrolle, die uns herausfordert und manchmal an unsere Grenzen bringt.
Zusätzlich beschäftigt uns die gesundheitliche Situation von Marco. Seine Psoriasis, besonders an Füssen und Knöcheln, ist oft schmerzhaft, und wir sind noch auf der Suche nach der richtigen Behandlung. Auch mögliche Zusammenhänge mit Zöliakie werden derzeit abgeklärt. Gleichzeitig sind wir dankbar, dass sich sein Gewicht stabilisiert hat – auch wenn es im Alltag, gerade im sozialen Kontext hier in Sizilien, nicht immer einfach ist.
Was hat euch in letzter Zeit
ermutigt oder gefreut?
Sehr ermutigend ist für uns zu sehen, wie sich
die „Bussola“ immer mehr zu einem Familienzentrum entwickelt. Es entstehen wertvolle Beziehungen zu Eltern, und unsere Angebote werden gut angenommen. Viele gute Gespräche und Begegnungen
schenken uns Freude und bestätigen uns darin, mutige Schritte in die Zukunft zu gehen.
Wie können wir für euch beten?
Was bewegt euch gerade
besonders in eurer Arbeit?
Gerade beschäftigt uns besonders die Möglichkeit, selbst ein Kinderheim zu eröffnen sehr. Das erfüllt uns mit grosser Freude, aber auch mit Respekt, denn wir wissen, dass es eine grosse Aufgabe ist. Wir freuen uns total darüber, etwas mitgestalten zu dürfen, das Kindern langfristig Hoffnung gibt und sie begleitet. Diese Möglichkeit erfüllt uns mit Dankbarkeit – manchmal mischen sich aber auch ein bisschen Angst und Respekt vor der eigenen Courage dazu.
Wo erlebt ihr momentan Herausforderungen?
Marco ist nach wie vor gesundheitlich etwas herausgefordert, vor allem durch seine Psoriasis. Gleichzeitig sind wir dankbar, dass seine Insulinresistenz gut begleitet wird und er bereits 20 Kilo abnehmen durfte. Abgesehen davon gibt es keine grösseren Herausforderungen – trotzdem spüren wir gerade, wie das aussergewöhnlich häufige Regenwetter im Januar und Februar unsere Energie etwas raubt. Manchmal kämpfen wir ein wenig mit der Motivation, obwohl objektiv gesehen eigentlich alles in Ordnung ist. Dafür möchten wir gerne beten, dass die Leichtigkeit und Freude wieder zurückkommt.
Was hat euch in letzter Zeit ermutigt oder gefreut?
Es begeistert uns zu sehen, wie offen die Menschen sind, die zu uns in die Kleiderbörse oder zu den Englischstunden kommen. Immer wieder öffnen sich Türen für Gespräche, Gebet oder das gemeinsame Lesen der Bibel. Das bestätigt uns, dass wir genau am richtigen Ort sind.
Wie könnt ihr für uns beten?
Dankbarkeit:
Was bewegt euch gerade in eurer Arbeit besonders?
Uns bewegen besonders die Jugendlichen aus dem Mädchenheim – ihre vielen schwierigen Lebenssituationen und Schicksale. Oft wünschen wir uns, dass sie Jesus einfach annehmen würden, weil wir wissen, wie sehr ER ihr Leben verändern könnte. Doch wir lernen immer wieder neu, dass es Zeit braucht und dass unsere Aufgabe vor allem darin besteht, den Samen zu streuen – das Wachsen und Wirken liegt ganz in Gottes Hand.
Wo erlebt ihr momentan Herausforderungen?
Marco hat zurzeit verschiedene gesundheitliche Herausforderungen. Bei ihm wurde eine Insulinresistenz festgestellt, weshalb wir seine Ernährung komplett umstellen mussten. Zudem sind einige Entzündungswerte erhöht, deren Ursache noch unklar ist, und es wurde Psoriasis diagnostiziert. Momentan wird abgeklärt, ob sich diese auch auf die Gelenke ausgebreitet hat, was die chronischen Schmerzen erklären könnte. Diese vielen Untersuchungen sind oft kompliziert und belastend. Wir beten, dass sich bald ein klares Gesamtbild ergibt und wir für die einzelnen Beschwerden gute und nachhaltige Lösungen finden dürfen.
Vorbereitungen zum Gala-Dinner in Deutschland mit Daniele. Es konnten über 2000 Euro Spenden gesammelt werden.
Was hat euch in letzter Zeit ermutigt oder gefreut?
Wir waren zeitweise entmutigt wegen des versteckten Standorts unserer Bussola in Palermo und der Schwierigkeit, Menschen zu erreichen. Umso ermutigender war es zu sehen, wie Gott Türen öffnet – genau dort, wo wir an unsere Grenzen kommen. Er hat auf überraschende Weise dafür gesorgt, dass viele Menschen auf uns aufmerksam wurden. Das erinnert uns neu daran, dass Gott selbst wirkt, auch wenn wir es nicht immer gleich sehen.
Wie können wir für euch beten?
• Für Marcos Gesundheit – um Klarheit in den medizinischen Abklärungen und gute Behandlungsmöglichkeiten.
• Um Weisheit und Feingefühl im Umgang mit den Erziehern und in den Gesprächen mit den Mädchen aus den Heimen.
• Für die Vorbereitungen des Arbeitseinsatzes in Albanien – dass Gott die richtigen Menschen zusammenführt.
• Für die Suche nach einem Sportplatz in Palermo – dass Gott die Türen öffnet, die Seinem Plan entsprechen.